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Grundeigenschaften der Cannabispflanze
Hanf oder lateinisch Cannabis Sativa Linné
(Sativa= das Gewöhnliche, Linné = neuzeitlicher Entdecker der Hanfpflanze)
Die wohl bedeutenste Grundeigenschaft der Hanfpflanze ist aus botanischer Sicht, dass sie zwei Geschlechter hat. An den als weiblich bezeichneten Pflanzen reifen die Samenkörner, die nächste Generation. Die männlichen Pflanzen, die in vielen Fällen etwas früher blühen als ihre weiblichen Kollegen, liefern den Blütenstaub (Pollen), der durch die Luft übertragen wird, eventuell von den Stempeln einer weiblichen Blüte eingefangen wird und sie so befruchtet.
Wird eine Cannabispflanze an mehreren Stellen befruchtet, verlangsamt sie die Produktion neuer Blüten und steckt ihre Energie in die Ausbildung der Samen. Dadurch produziert sie auch weniger Harz (Hasch) und für die Verbrennung ungeeignete Marihuana-Knospen
Die Bilder zeigen:
Links: Eine weibliche Cannabisblüte; ein paar Stempel sind schon braun.
Rechts: Eine männliche Blüte. Die Blütenkapseln sind noch nicht aufgegangen, also noch keine Gefahr für die Weibchen, aber schon in 2-3 Tagen werden sie aufgehen, ihre Pollen im Windreiben lassen und womöglich ein Weibchen befruchten.
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